Skizze des Rittergutes Nieder-Mittel-Peilau
Das Rittergut Nieder-Mittel-Peilau
Übersicht über die Gebäude

Der Übersichtlichkeit halber hier nochmals die Beschreibung der Gebäude, vom Hoftor zum Feld aus im Uhrzeigersinn:
-          Wohnung von Stellmacher Scholz mit Familie und von Familie Pohl
-          Scheune unterbrochen von Hühnerstall in der Ecke und Lagerraum für Kartoffeln und Kohlen, dahinter der so genannte „Eiskeller“
-          Remise für Kutschwagen, später auch Garage für den PKW
-          Kutschpferdestall
-          Erdgeschoss Wohnung von Familie Wende, darüber Wohnung der Familie von Kutscher Hermann Kuhnt
-          Schweinestall, Pferdestall und darüber Heuboden
-          Gutsbüro und Inspektor-Wohnung und Waschküche
-          Gutshaus
-          Einfahrt zum Hof
-          Schüttboden (Speicher) mit der Mangelstube im Erdgeschoss
-          Scheune mit Viehwaage am Ende
-          Geräteschuppen
-          Kuhstall mit Heu- und Strohboden, links Melkerwohnung
-          Anschließend Schmiede und Stellmacherei
-          Saisonarbeiterunterkunft
-          Wohnungen von Familien Eichner, Sturm, Schmidt und Katharina Jakobi (Köchin für die Saisonarbeiter), soweit ich mich erinnern kann
-          Der ehemalige Schafstall (seit ich mich erinnern kann, höchstens als Lagerraum für die Stellmacherei benutzt, existierte 2003 bei unserem letzten Besuch in Peilau nicht mehr)
Weitere Wohnungen gab es an der Peile auf der kleinen Seite in östlicher Richtung.

Dr. Georg Kemmler, Hannover 2010
 
Homepage aktuell
 
Infos zu weiteren Orten im ehemaligen Kreis Reichenbach, Eulengebirge:

www.heimatbund-reichenbach.de
www.kreis-reichenbach.de
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Das Dorf
 
Es bestand aus den sechs Gemeinden Nieder-Peilau, Nieder-Mittel-Peilau, Mittel-Peilau, Ober-Mittel-Peilau, Ober-Peilau I und Ober-Peilau II. Neben Ober-Peilau II lag die Kolonie Gnadenfrei der Brüdergemeine.
1934 Eingemeindung; es entstehen die Gemeinden Peilau und Gnadenfrei (Ober-Peilau I und II, sowie Ober-Mittel-Peilau kommen zur Gemeinde Gnadenfrei).
Die Rittergüter
 
Der Schlösselhof

Der Niederhof

Das Gut Mittel-Peilau, bestehend aus dem Roten Hof und dem Weißem Hof
Die Kirchen
 
Die Katholische Kirche, genannt "weiße Kirche"
Sie steht auf einer Anhöhe in Nieder-Mittel-Peilau u. ist eine schöne, schlichte Dorfkirche. Nach der Reformation war sie etwa 100 Jahre evangelisch.

Die Evangelische Kirche, genannt "rote Kirche"
Friedrich der Große wurde am 17. August 1762 nach der Schlacht am Fischerberg von Peilaus Bewohners um Rückgabe ihrer Kirchen oder Erbauung einer neuen gebeten. Er sagte es ihnen zu, aber Preußen fehlten die finanziellen Mittel.
1840 schenkte Friedrich Wilhelm III. dem Ort 14878 Taler für den Bau der Kirche. Eingeweiht wurde die Rote Kirche am 18. Juni 1845.
 
aus: Vergangenheit und Gegenwart von Peilau-Gnadenfrei von Richard Schuck, Kommissions-Verlag Herge und Güntzel (Paul Wiese), Reichbach i. Schl. 1911


"Peilau ist ein sehr großes langgestrecktes Dorf im Kreise Reichenbach an der Eule. Es ist ein sogenanntes Straßendorf. Nur durch die Kolonie Gnadenfrei und in Ober-Peilau I im Zuge der verlängerten Bahnhofsschaussee sieht der Ort wie eine ländliche Stadt aus. Das Dorf beginnt fast am Dirsdorfer Walde und endet dicht vor der Stadt Reichenbach. Der Peilebach begleitet den zirka 12 km langen Ort. Das Wasser gibt demselben höchst malerische Punkte, wie am Gladisteiche. Auch in Mittel- und Nieder-Peilau findet der Wanderer Stellen, welche in ihrer Anmut einen hohen Reiz gewähren..."
 
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