Evangelische Volksschule Nieder-Peilau-Schlössel

Evangelische Volksschule
Schlössel-Peilau



Die Schule im Jahre 1997 Foto: L. Sabsch



Aus Richtung Reichenbach (Dzierzoniow) nach Peilau (Pilawa Dolna)
rechts: die ehemalige Evangelische Volksschule, Juli 2006




Es gibt noch alte Spuren aus deutscher Vergangenheit.



Klassenaufnahme der ev. Volksschule zu Nieder-Peilau-Schlössel aus dem Jahr 1933/34. Aufgenommen ist der Jahrgang 1922 -älter und jünger-.
Foto: G. Langer, Hochheim 2010

   Namen der Schüler und Schülerinnen ( soweit bekannt)
Battke Herbert
Hofmann Gerhard
Liebelt Hermann
Lorenz Helmut
Bunert Willy
Bundert Elfriede
Menzel Ruth
Niebel Ruth
Koslik Gerda
Jäkel Else
Neumann Else?
Haake Helmut
Riedel Gotthard
Rauch Hermann
Mittmann Erich
Nitschke Willy
Niebel Rudi ?
Polte Ernst
Gabriel Walter
Berger Lene
Kühnel Hilda
Kuhnert Else
Unger Hanne
Blümel Friedel
Göttlich Grete
Breiter Hertha ?
Sabsch Lotte
Hofmann Hilde
Haake Erich
Neumann Walter
Noak Gerhard
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Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung wurde die Schule
von der polnischen Bevölkerung weiterhin genutzt. Die Kapazitäten
der Schule reichten allerdings nicht aus.
Homepage aktuell
 
Infos zu weiteren Orten im ehemaligen Kreis Reichenbach, Eulengebirge:

www.heimatbund-reichenbach.de
www.kreis-reichenbach.de
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Das Dorf
 
Es bestand aus den sechs Gemeinden Nieder-Peilau, Nieder-Mittel-Peilau, Mittel-Peilau, Ober-Mittel-Peilau, Ober-Peilau I und Ober-Peilau II. Neben Ober-Peilau II lag die Kolonie Gnadenfrei der Brüdergemeine.
1934 Eingemeindung; es entstehen die Gemeinden Peilau und Gnadenfrei (Ober-Peilau I und II, sowie Ober-Mittel-Peilau kommen zur Gemeinde Gnadenfrei).
Die Rittergüter
 
Der Schlösselhof

Der Niederhof

Das Gut Mittel-Peilau, bestehend aus dem Roten Hof und dem Weißem Hof
Die Kirchen
 
Die Katholische Kirche, genannt "weiße Kirche"
Sie steht auf einer Anhöhe in Nieder-Mittel-Peilau u. ist eine schöne, schlichte Dorfkirche. Nach der Reformation war sie etwa 100 Jahre evangelisch.

Die Evangelische Kirche, genannt "rote Kirche"
Friedrich der Große wurde am 17. August 1762 nach der Schlacht am Fischerberg von Peilaus Bewohners um Rückgabe ihrer Kirchen oder Erbauung einer neuen gebeten. Er sagte es ihnen zu, aber Preußen fehlten die finanziellen Mittel.
1840 schenkte Friedrich Wilhelm III. dem Ort 14878 Taler für den Bau der Kirche. Eingeweiht wurde die Rote Kirche am 18. Juni 1845.
 
aus: Vergangenheit und Gegenwart von Peilau-Gnadenfrei von Richard Schuck, Kommissions-Verlag Herge und Güntzel (Paul Wiese), Reichbach i. Schl. 1911


"Peilau ist ein sehr großes langgestrecktes Dorf im Kreise Reichenbach an der Eule. Es ist ein sogenanntes Straßendorf. Nur durch die Kolonie Gnadenfrei und in Ober-Peilau I im Zuge der verlängerten Bahnhofsschaussee sieht der Ort wie eine ländliche Stadt aus. Das Dorf beginnt fast am Dirsdorfer Walde und endet dicht vor der Stadt Reichenbach. Der Peilebach begleitet den zirka 12 km langen Ort. Das Wasser gibt demselben höchst malerische Punkte, wie am Gladisteiche. Auch in Mittel- und Nieder-Peilau findet der Wanderer Stellen, welche in ihrer Anmut einen hohen Reiz gewähren..."
 
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