Patenschaft Warendorf - Reichenbach

Patenschaft Warendorf - Reichenbach
seit 1951




Der Granitstein aus dem Schobergrunder Steinbruch. Fast 140 Zenter schwer; er wurde am 9.6.2002 neben der Ev. Christuskirche in Warendorf aufgestellt. Er ist mit einer Bronzetafel versehen, die an 50 Jahre Patenschaft von Stadt und Kreis Warendorf über Stadt und Kreis Reichenbach erinnert.

Inschrift der Bronzetafel:

"Wer die Heimat liebt,
achtet auch die Heimat der anderen.
Frank Thiess

Am 28. April 1951 übernahm die Stadt Warendorf die Patenschaft über die schlesische Kreisstadt Reichenbach (Eulengebirge).
Am 2. August 1952 wurde die Patenschaft vom Kreis Warendorf übernommen. Die aus Stadt und Kreis Reichenbach Vertriebenen danken für fünzigjährige Treue."

Der Gedenkstein wurde auf Initiative des "Kreisheimatbundes Kreis Reichenbach" aufgestellt. Der Kreisheimatbund Reichenbach veranstaltet alle zwei Jahre das "Reichenbacher Treffen" in Warendorf.
lesen Sie dazu weiteres im Menuepunkt "Reichenbacher Treffen"

Homepage aktuell
 
Infos zu weiteren Orten im ehemaligen Kreis Reichenbach, Eulengebirge:

www.heimatbund-reichenbach.de
www.kreis-reichenbach.de
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Das Dorf
 
Es bestand aus den sechs Gemeinden Nieder-Peilau, Nieder-Mittel-Peilau, Mittel-Peilau, Ober-Mittel-Peilau, Ober-Peilau I und Ober-Peilau II. Neben Ober-Peilau II lag die Kolonie Gnadenfrei der Brüdergemeine.
1934 Eingemeindung; es entstehen die Gemeinden Peilau und Gnadenfrei (Ober-Peilau I und II, sowie Ober-Mittel-Peilau kommen zur Gemeinde Gnadenfrei).
Die Rittergüter
 
Der Schlösselhof

Der Niederhof

Das Gut Mittel-Peilau, bestehend aus dem Roten Hof und dem Weißem Hof
Die Kirchen
 
Die Katholische Kirche, genannt "weiße Kirche"
Sie steht auf einer Anhöhe in Nieder-Mittel-Peilau u. ist eine schöne, schlichte Dorfkirche. Nach der Reformation war sie etwa 100 Jahre evangelisch.

Die Evangelische Kirche, genannt "rote Kirche"
Friedrich der Große wurde am 17. August 1762 nach der Schlacht am Fischerberg von Peilaus Bewohners um Rückgabe ihrer Kirchen oder Erbauung einer neuen gebeten. Er sagte es ihnen zu, aber Preußen fehlten die finanziellen Mittel.
1840 schenkte Friedrich Wilhelm III. dem Ort 14878 Taler für den Bau der Kirche. Eingeweiht wurde die Rote Kirche am 18. Juni 1845.
 
aus: Vergangenheit und Gegenwart von Peilau-Gnadenfrei von Richard Schuck, Kommissions-Verlag Herge und Güntzel (Paul Wiese), Reichbach i. Schl. 1911


"Peilau ist ein sehr großes langgestrecktes Dorf im Kreise Reichenbach an der Eule. Es ist ein sogenanntes Straßendorf. Nur durch die Kolonie Gnadenfrei und in Ober-Peilau I im Zuge der verlängerten Bahnhofsschaussee sieht der Ort wie eine ländliche Stadt aus. Das Dorf beginnt fast am Dirsdorfer Walde und endet dicht vor der Stadt Reichenbach. Der Peilebach begleitet den zirka 12 km langen Ort. Das Wasser gibt demselben höchst malerische Punkte, wie am Gladisteiche. Auch in Mittel- und Nieder-Peilau findet der Wanderer Stellen, welche in ihrer Anmut einen hohen Reiz gewähren..."
 
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