Schlösselhof


 

Der Schlössel-Hof
das Schloss von Peilau
Schlössel-Peilau



"Ein kleines barockes Schloß wurde 1718 
unter Verwendung älterer Bauteile aus
dem 16. Jahrhundert errichtet, 1945 nicht 
zerstört; inzwischen aber verwahrlost. Der Turm 
aus dem 19. Jahrhundert wurde abgetragen."
Quelle: Buch Schlesien, R. Fritsche


Gemälde im Privatbesitz
mit frdl. Genehmigung U. v. Sanden, 2015




Eine alte Zeichnung aus der Sammlung 
Duncker finden Sie unter folgendem Link:
-anklicken-
http://www.zlb.de/digitalesammlungen/SammlungDuncker/13/773%20Nieder-Peilau%20Schloessel.pdf




Fotos aus dem Nachlass der Frau Rupprecht
mit freundlicher Genehmigung von Frau M. Fabritius, 2012






Essbereich



Salon



Teestube



Weisser Salon



Salon



















Foto: E. Böhling, 2010

Das "Schlössel" auf einer Porzellantasse. Sie gehörte der Frau von
Hauptmann Fürstner, dessen Ehefrau, geb. Rupprecht, vom
Schlösselhof stammte.
Herzlichen Dank an Frau E. Böhling (ehemals Gnadenfrei),
die sie heute besitzt und deren Vater Verwalter bei
Haumptmann Fürstner war.




Foto: E. Böhling, 2010



Ausschnitt einer Postkarte von Nieder-Mittel-Peilau aus den 1930iger Jahren.

Frau E. Beckmann erinnert sich: 
"Es war ein wunderschönes Schloss mit einem 
herrlichen Park und einem privaten Tennisplatz 
von der damaligen Familien Hanke; wir wohnten
 ganz in der Nähe, damals versuchten wir Kinder 
mit Räuberleiter über eine hohe Mauer in den
 Park zu schauen. Es war damals alles so 
schön gepflegt, ehrfurchtsvoll schlichen wir bei 
dem Schloss vorbei.
Ich selbst bin auch schon nach Kriegsende
 im Schloss gewesen, es war von den 
Russen samt Hof besetzt. Bei meinem
ersten Besuch in Schlesien (nach dem Krieg) 
1987 habe ich schon mit Schrecken 
den Verfall gesehen."




Zum Schlössel gehörte auch die Brauerei und eine Gärtnerei


Anzeige aus Vergangenheit u. Gegenwart von Peilau-Gnadenfrei 1911, R. Schueck

Ansicht Ende der 90iger Jahre



Foto: Wolfgang u. Erika Höntsch



Das Schloss im Jahr 2001
Aufnahme mit freundl. Genehmigung: E. Beckmann / 
H. Neumann








Das Schloss im Jahr 2006
alle Fotos: H. Pieper



Blick von der Habendorfer Strasse



Blick von den Stallungen auf das Schloss; 



Blick auf einen Teil der Stallungen


Der stetige Verfall ist sichtbar. Im Jahr 2001 hatte 
das Schloss noch ein Dach. Im Jahr 2003 war 
es bereits leicht eingebrochen. Im Jahr 2006 war 
die Ruine abgezäunt, da Einsturzgefahr besteht.

"1367 belehnt damit Herzog Bolko den v. Peterswald,
 späterer Besitzer v. Bock. Die folgenden Besitzer 
waren: Vom 8.Februar 1678 v. Räder, 1686 Graf Heinrich
 und Joachim Ernst von Netz, 
1691 Witwe Helene von Netz, 
geb. Frankenberg, v. Seidlitz,
 Gebr. von Tschirsky.
August Rupprecht geb. Wirbt 1904 - 1908.
Der Veteranenverein pflegt auch hier eine 
Luisen-Linde; sie ist am 19. Juli 1910 gepflanzt.
Sie steht nahe dem Gabsch'schen Gasthause. ...
Hier haben Oesterreicher 1756-1762, Franzosen 
1806/1815 vielfach im Quartier gelegen."
Quelle: Vergangenheit u. Gegenwart von 
Peilau-Gnadenfrei, 1911, Staatsarchiv Breslau

Letzte Besitzer war die Familie Briglep, 
die gegenüber dem Schloss an der 
Hauptstrasse eine Villa bewohnte.

Letzter Inspektor war ein Herr Kaschek.

Haben Sie weitere Informationen? Bitte email an: hepier01@aol.com

weitere Ansichten (einfach anklicken) unter: 

http://wroclaw.hydral.com.pl/9850,obiekt.html

und

http://dolnyslask.org/palace/obiekty/pilawadolna/

Video vom Schlösselhof, Juli 2009, bitte anklicken

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Das Schloss im Jahr 2009

Angeblich sollen die Ruinen abgerissen werden, weil immer wieder Teile einstürzen


Blick von der Habendorfer Straße







Die Ruinen der Stallungen brennen im Jahr 2010
hier klicken:
http://www.youtube.com/watch?v=CrFfHS3QACs



Das Schloss im Jahr 2011
alle Fotos: Heinz Pieper


Die Parkmauer wurde durchbrochen, anscheinend wird der Park des Schlosses neu gestaltet. Eine neu geteerte Straße führt am Schloss entlang von der Habendorfer Straße weiter auf der "Kleinen Seite" bis zum "Geißler-Hof".














Der zuständige Bürgermeister erzählte bei einem Gespräch im April 2011, dass Fragmente des Schlosses in einem Museum ausgestellt werden sollen.



Ehemaliger Schlosspark; wurde 2012 neu gestaltet



Schlösselhof, August 2016



August 2016




aus: Reichenbacher Tageblatt, März 1940
Archiv Heimatbund Kreis Reichenbach, Eulengebirge
Homepage aktuell
 
Infos zu weiteren Orten im ehemaligen Kreis Reichenbach, Eulengebirge:

www.heimatbund-reichenbach.de
www.kreis-reichenbach.de
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Das Dorf
 
Es bestand aus den sechs Gemeinden Nieder-Peilau, Nieder-Mittel-Peilau, Mittel-Peilau, Ober-Mittel-Peilau, Ober-Peilau I und Ober-Peilau II. Neben Ober-Peilau II lag die Kolonie Gnadenfrei der Brüdergemeine.
1934 Eingemeindung; es entstehen die Gemeinden Peilau und Gnadenfrei (Ober-Peilau I und II, sowie Ober-Mittel-Peilau kommen zur Gemeinde Gnadenfrei).
Die Rittergüter
 
Der Schlösselhof

Der Niederhof

Das Gut Mittel-Peilau, bestehend aus dem Roten Hof und dem Weißem Hof
Die Kirchen
 
Die Katholische Kirche, genannt "weiße Kirche"
Sie steht auf einer Anhöhe in Nieder-Mittel-Peilau u. ist eine schöne, schlichte Dorfkirche. Nach der Reformation war sie etwa 100 Jahre evangelisch.

Die Evangelische Kirche, genannt "rote Kirche"
Friedrich der Große wurde am 17. August 1762 nach der Schlacht am Fischerberg von Peilaus Bewohners um Rückgabe ihrer Kirchen oder Erbauung einer neuen gebeten. Er sagte es ihnen zu, aber Preußen fehlten die finanziellen Mittel.
1840 schenkte Friedrich Wilhelm III. dem Ort 14878 Taler für den Bau der Kirche. Eingeweiht wurde die Rote Kirche am 18. Juni 1845.
 
aus: Vergangenheit und Gegenwart von Peilau-Gnadenfrei von Richard Schuck, Kommissions-Verlag Herge und Güntzel (Paul Wiese), Reichbach i. Schl. 1911


"Peilau ist ein sehr großes langgestrecktes Dorf im Kreise Reichenbach an der Eule. Es ist ein sogenanntes Straßendorf. Nur durch die Kolonie Gnadenfrei und in Ober-Peilau I im Zuge der verlängerten Bahnhofsschaussee sieht der Ort wie eine ländliche Stadt aus. Das Dorf beginnt fast am Dirsdorfer Walde und endet dicht vor der Stadt Reichenbach. Der Peilebach begleitet den zirka 12 km langen Ort. Das Wasser gibt demselben höchst malerische Punkte, wie am Gladisteiche. Auch in Mittel- und Nieder-Peilau findet der Wanderer Stellen, welche in ihrer Anmut einen hohen Reiz gewähren..."
 
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