Die Rote Kirche

Rote Kirche Peilau, Pilawa Dolna
Bilder der roten Kirche






Alte Postkarte, mit freundl. Genehmigung von C. Selig


















Marienfigur unterhalb der Eingangtür

Der Innenraum (2006)






ein letztes Familienschild
"C. Bunert; Nieder-Mittel-Peilau"



Innenansicht 2003 (der Chorraum wurde 2006 umgestaltet)



Innenaufnahme aus den 1940iger Jahren




Die rote Kirche ist auch heute für die Gemeinde sehr wichtig. Sie ist die größere der beiden Kirchen in Pilawa Dolna.

Am 18. Juni 1845 wurde die damals evangelische Kirche eingweiht.
Das Altarfenster (Einsetzung des Abendmahles) stammt noch aus dieser Zeit. Es wurde gestiftet von Frau Maria Rosina Seipolt. Sie und ihr Mann, der Stellmacher Johann Gottlieb Seipold stifteten auch die Glocken für die rote Kirche und für den Bau 1200 Taler.







Im Jahr 2006 konnte durch großzügige Spenden der Gemeinde die alten einfachverglasten Fenster durch neue Bleiglasfenster ersetzt werden.





Ein Blick von der Empore auf dir Orgel




Auch nach 160 Jahren funktionieren noch die alten Türschlösser









ehemaliges Pfarrhaus rechts neben der Roten Kirche



Schautafel an der roten Kirche, zu sehen ist auch der erste Pfarrer der
damaligen Gemeinde





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Infos zu weiteren Orten im ehemaligen Kreis Reichenbach, Eulengebirge:

www.heimatbund-reichenbach.de
www.kreis-reichenbach.de
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Das Dorf
 
Es bestand aus den sechs Gemeinden Nieder-Peilau, Nieder-Mittel-Peilau, Mittel-Peilau, Ober-Mittel-Peilau, Ober-Peilau I und Ober-Peilau II. Neben Ober-Peilau II lag die Kolonie Gnadenfrei der Brüdergemeine.
1934 Eingemeindung; es entstehen die Gemeinden Peilau und Gnadenfrei (Ober-Peilau I und II, sowie Ober-Mittel-Peilau kommen zur Gemeinde Gnadenfrei).
Die Rittergüter
 
Der Schlösselhof

Der Niederhof

Das Gut Mittel-Peilau, bestehend aus dem Roten Hof und dem Weißem Hof
Die Kirchen
 
Die Katholische Kirche, genannt "weiße Kirche"
Sie steht auf einer Anhöhe in Nieder-Mittel-Peilau u. ist eine schöne, schlichte Dorfkirche. Nach der Reformation war sie etwa 100 Jahre evangelisch.

Die Evangelische Kirche, genannt "rote Kirche"
Friedrich der Große wurde am 17. August 1762 nach der Schlacht am Fischerberg von Peilaus Bewohners um Rückgabe ihrer Kirchen oder Erbauung einer neuen gebeten. Er sagte es ihnen zu, aber Preußen fehlten die finanziellen Mittel.
1840 schenkte Friedrich Wilhelm III. dem Ort 14878 Taler für den Bau der Kirche. Eingeweiht wurde die Rote Kirche am 18. Juni 1845.
 
aus: Vergangenheit und Gegenwart von Peilau-Gnadenfrei von Richard Schuck, Kommissions-Verlag Herge und Güntzel (Paul Wiese), Reichbach i. Schl. 1911


"Peilau ist ein sehr großes langgestrecktes Dorf im Kreise Reichenbach an der Eule. Es ist ein sogenanntes Straßendorf. Nur durch die Kolonie Gnadenfrei und in Ober-Peilau I im Zuge der verlängerten Bahnhofsschaussee sieht der Ort wie eine ländliche Stadt aus. Das Dorf beginnt fast am Dirsdorfer Walde und endet dicht vor der Stadt Reichenbach. Der Peilebach begleitet den zirka 12 km langen Ort. Das Wasser gibt demselben höchst malerische Punkte, wie am Gladisteiche. Auch in Mittel- und Nieder-Peilau findet der Wanderer Stellen, welche in ihrer Anmut einen hohen Reiz gewähren..."
 
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