Denkmal zur Erinnerung an die Peilauer und ihrer Verstorbenen



Denkmal zur Erinnerung
an die Peilauer und ihrer Verstorbenen




Während eines Besuches auf dem ehemaligen Hof unserer Großeltern Bruno und Martha Migula, geb. Feist, lernten wir im Jahr 2002 den katholischen Pfarrer des Ortes Pilawa Dolna, Herrn Edward Rostkowski kennen.
Sein Bemühen, ein Denkmal für die ehemaligen Peilauer und ihrer Verstorbenen zu bauen, unterstützte ich mit der Organisation einer Fahrt nach Pilawa Dolna für ehemalige Peilauer und deren Angehörigen.

Das Denkmal wurde am 20. Juni 2003 von Pfarrer Edward Rostkowski (Pilawa Dolna) und Pfarrer Günter Struck (Telgte) in einer ökumenischen Andacht im Beisein ehemaliger und heutiger Bewohner des Ortes im festlichen Rahmen eingeweiht.
Das Denkmal steht an der "weissen Kirche" an der Friedhofsmauer.

Möge das Denkmal jedem Besucher ein Ort des
Verweilens und des Gedenkens sein.




Denkmal links



Denkmal Mitte



Denkmal rechts






Gemeinsames Kaffeetrinken im Gemeindehaus an der "weissen Kirche"



Bericht H. Pieper / G. Struck



Erinnerung an unsere Urgroßeltern, 2006

Inschriften auf den alten Grabsteinen:

www.peilau.de.tl/Inschriften-auf-den-alten-Grabsteinen.htm

www.peilau.de.tl/Einweihung-des-Denkmals.htm

Homepage aktuell
 
Infos zu weiteren Orten im ehemaligen Kreis Reichenbach, Eulengebirge:

www.heimatbund-reichenbach.de
www.kreis-reichenbach.de
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Das Dorf
 
Es bestand aus den sechs Gemeinden Nieder-Peilau, Nieder-Mittel-Peilau, Mittel-Peilau, Ober-Mittel-Peilau, Ober-Peilau I und Ober-Peilau II. Neben Ober-Peilau II lag die Kolonie Gnadenfrei der Brüdergemeine.
1934 Eingemeindung; es entstehen die Gemeinden Peilau und Gnadenfrei (Ober-Peilau I und II, sowie Ober-Mittel-Peilau kommen zur Gemeinde Gnadenfrei).
Die Rittergüter
 
Der Schlösselhof

Der Niederhof

Das Gut Mittel-Peilau, bestehend aus dem Roten Hof und dem Weißem Hof
Die Kirchen
 
Die Katholische Kirche, genannt "weiße Kirche"
Sie steht auf einer Anhöhe in Nieder-Mittel-Peilau u. ist eine schöne, schlichte Dorfkirche. Nach der Reformation war sie etwa 100 Jahre evangelisch.

Die Evangelische Kirche, genannt "rote Kirche"
Friedrich der Große wurde am 17. August 1762 nach der Schlacht am Fischerberg von Peilaus Bewohners um Rückgabe ihrer Kirchen oder Erbauung einer neuen gebeten. Er sagte es ihnen zu, aber Preußen fehlten die finanziellen Mittel.
1840 schenkte Friedrich Wilhelm III. dem Ort 14878 Taler für den Bau der Kirche. Eingeweiht wurde die Rote Kirche am 18. Juni 1845.
 
aus: Vergangenheit und Gegenwart von Peilau-Gnadenfrei von Richard Schuck, Kommissions-Verlag Herge und Güntzel (Paul Wiese), Reichbach i. Schl. 1911


"Peilau ist ein sehr großes langgestrecktes Dorf im Kreise Reichenbach an der Eule. Es ist ein sogenanntes Straßendorf. Nur durch die Kolonie Gnadenfrei und in Ober-Peilau I im Zuge der verlängerten Bahnhofsschaussee sieht der Ort wie eine ländliche Stadt aus. Das Dorf beginnt fast am Dirsdorfer Walde und endet dicht vor der Stadt Reichenbach. Der Peilebach begleitet den zirka 12 km langen Ort. Das Wasser gibt demselben höchst malerische Punkte, wie am Gladisteiche. Auch in Mittel- und Nieder-Peilau findet der Wanderer Stellen, welche in ihrer Anmut einen hohen Reiz gewähren..."
 
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