Brigitte

 

 

Erinnerung an Peilau
 

 
 

 
 

 

Brigitte
In meinem Heimatdorf Peilau in Niederschlesien gab es 4 Schulen. Jede hatte nur einen einzigen Klassenraum. Die 4 Schulen waren notwendig, weil unser Dorf etwa 7 km lang war und man besonders Kindern in den unteren Klassen nicht zumuten konnte, mehrere Kilometer zu Fuß zur Schule zu gehen. Besonders im Winter, wenn es morgens noch dunkel war.
Durch unseren Wohnungswechsel musste ich schon zu Beginn des zweiten Schuljahrs die Schule wechseln und bekam Fräulein Völkel als Lehrerin. Sie war Junglehrerin, kaum älter als 25 Jahre und wohnte im Hause eines großen Bauern, war dort in Kost und Logis, wie man damals sagte.
Für uns Kinder war Fräulein Völkel Bezugsperson, Vorbild und liebenswerte Lehrerin, alles in einem. Das soll nicht heißen, dass es uns an Respekt und Achtung gefehlt hätte. Damals war es noch Gang und Gäbe, dass man sich schnell eine saftige Ohrfeige oder einen Schlag mit dem Rohrstock über die flache Hand einhandelte. Auch davon machte Fräulein Völkel Gebrauch, aber die Eltern akzeptierten das und wir Kinder hatten die Strafe schnell vergessen und waren keineswegs nachtragend.
Sie duldete nicht, dass wir in der großen Pause mit unserem Frühstücksbrot in der Hand im Schulhof herumtollten. Erst wurde im Klassenraum aufgegessen und danach durften wir hinaus an die Luft. Sehr oft kam es vor, dass sie ihr eigenes Frühstück mit Kindern teilte, die nichts dabei hatten und sehnsüchtig guckten, wenn andere am Essen waren.
Fräulein Völkel hatte Geschmack und Talent, einen Raum mit wenig Mitteln freundlich und nett auszustatten. So auch unser Klassenzimmer. Die alten unansehnlichen Schränke hatte sie hellgrün gestrichen und deren Türen mit bunten Feldblumen bemalt. Quer über die Decke des Raumes zogen sich Balken lang, die sie mit sinnvollen Sprüchen versehen hatte. Die Buchstaben waren Laubsägearbeiten, bei denen die Jungen der höheren Klassen mitgearbeitet hatten. Ein Spruch hieß: „Einigkeit und Recht und Freiheit.“ Nun, dagegen lässt sich nicht einwenden, zumal heute unsere Nationalhymne mit diesen Worten beginnt.
 
Einmal hatte ich die Gelegenheit, Fräulein Völkels persönliches Zimmer zu betreten. Auch das war sehr liebevoll eingerichtet und spiegelte so viel von ihrem Wesen und ihrer Freude an schönen Dingen und der Natur wider. Kunstvolle Bastelarbeiten, Bilder und auch ein selbst bemalter Schrank waren zu bestaunen. Blumen liebte sie sehr und auf ihrem Pult im Klassenraum prangte stets ein Strauß Feldblumen, den Schülerinnen mitgebracht hatten.
Sie sagte immer: „Plündert mir nicht den Garten euer Eltern, Blumen die ihr auf dem Weg zur Schule unterwegs findet, sind mir genau so lieb!“
 
Feldblumen auf dem Weg zu Fischerberg
 
Damals war das noch möglich, überall wildgewachsene Blumen zu pflücken. Da gab es im Sommer Margarithen, Butterblumen, an den Bächen die knackige Sumpfdotterblume, lila Blumen, die wir „Läuseblumen“ nannten, die zarten Glockenblumen und manche mehr. Im Frühjahr waren die Veilchen die ersten kleinen Blümchen, die sich aus der Erde drängten. Davon kann man heute noch träumen.
Fräulein Völkel machte im Frühsommer mit uns einen Klassenwanderung zum nahe gelegenen Wald, durch Wiesen und Felder und erklärte uns viel aus der Natur. Meines Erachtens gestaltete sie schon damals den Unterricht recht anschaulich und lebhaft. Es verging nicht ein Tag, an dem nicht gesungen wurde. Lustige Gedichte und Lesestücke aus der Fibel ließ sie von uns Kindern nachspielen. Das war natürlich lustig, wenn ein Junge einen krähenden Hahn nachahmen musste oder ein Mädchen eine meckernde Ziege. Märchen ließ sie auch gerne von uns nachspielen und wir taten das liebend gern.
Ich erinnere mich an ein paar Verse aus der ersten Fibel, die wir bald alle auswendig konnten: „Ich war mal auf dem Dorfe, da gab es einen Sturm, da zankten sich fünf Hühnerlein um einen Regenwurm. Und als kein Wurm mehr war zu sehn, da sagten alle „piep“, da hatten die fünf Hühnerlein einander wieder lieb.“
Was in den höheren Klassen „Erdkunde“ hieß, nannte man in dem zweiten und dritten Schuljahr „Heimatkunde“. Fräulein Völkel belehrte uns über die nähere Umgebung, unsere Kreisstadt und die Dörfer rundherum und über das Eulengebirge, zu dem auch unser Dorf gehörte. Bei klarem Wetter konnte man die ganze Gebirgskette der Sudeten sehen mit dem höchsten Berg des Eulengebirges, der „Hohen Eule“.
 
Blick vom Jäkel-Berg auf Peilau und das Eulengebirge, 2006
Foto: Heinz Pieper
 
Im vierten Schuljahr kamen wir in eine andere Schule und zu einem anderen Lehrer, Fräulein Völkel ging uns nicht verloren. Sie unterrichtete uns weiter in den Nebenfächern Turnen und Handarbeit. Später ab dem siebenten Schuljahr gab sie uns auch Unterricht in Hauswirtschaft und Kochen. Was immer man auch bei ihr lernte: es machte Spaß!
Wir hatten im Dorf keine Turnhalle und im Winter konnten wir auf dem Sportplatz, der aus einer großen Wiese bestand, keinen Sport treiben. Wir blieben dann im Klassenzimmer, rückten alle Bänke an die Wände, so dass in der Mitte eine große, freie Fläche entstand auf der uns Fräulein Völkel Volkstänze beibrachte. Das waren immer zwei wunderbare Stunden, die allen Freude machten. Zuerst lernten wir Polka tanzen, die man bei vielen Volkstänzen beherrschen muss. Damals hatten wir keine Schallplatten, Kassetten oder CDs, sondern wir mussten selbst singen, aber das machte auch Spaß, denn die Polkalieder hatten lustige Texte.
Eines fing mit dem Satz an: „ Wenn meine Frau nicht folgen will, dann weiß ich was ich tu, ich steck sie in den Hafersack und binde oben zu.“ Oder: „Zum Tanze, da geht ein Mädel mit güldenem Band, das schlingt sie dem Burschen ganz fest um die Hand.“ Bei diesem Tanz kamen schon die ersten Walzerschritte vor, die uns erst viel zu schaffen machten. Wir traten uns gegenseitig auf die Füße und glaubten, niemals diese Drehungen zu kapieren. Später tanzten wir Walzer, als hätten wir nie etwas anderes getan und hätten manchen Erwachsenen noch etwas vormachen können.
In den Sommerferien des Jahres 1944, wo jeder hoffte, dass der Krieg mit seinen Schrecken und seinem Wahnsinn bald zu Ende sein würde, wanderte Fräulein Völkel jeden Tag mit uns – wir waren nur 6 bis 8 Kinder die Interesse daran hatten – in ein großes Freibad, wo wir unsere Freischwimmerprüfung oder den Fahrtenschwimmschein erwerben konnten. Wir waren 4 Mädchen und ein Junge, die sich die Fahrtenprüfung zutrauten und am Ende der Ferien bestanden wir sie auch, nach langem, fleißigem Training und der Unterstützung von Fräulein Völkel. Damals musste man 45 Minuten ununterbrochen schwimmen und einen Sprung vom 3-Meter-Brett machen.
Die letzten Monate des Jahres 1944 brachten Entbehrungen und außergewöhnliche Maßnahmen auch in den Schulen mit sich. Statt Unterricht wurden wir zur Feldarbeit auf den Bauernhöfen eingesetzt und nicht lief mehr nach Plan. Als der Winter kam, wurden wir wieder nach Hause geschickt, wenn wir zum Unterricht kamen, weil keine Kohlen da waren, um den Klassenraum zu heizen. Außerdem hörten wir schon das dumpfe Donnern der Kanonen von dem Kampf um die niederschlesische Hauptstadt Breslau.
Familien, die Verwandte in Bayern hatten, machten sich auf die Reise zu ihnen, weil sie glaubten, bis zum Ende des Krieges dort in Sicherheit zu sein. Durch das Chaos der letzten Kriegsmonate verloren wir Fräulein Völkel und auch viele andere Menschen, die uns lieb und teuer waren, aus den Augen.
Im April 1946 mussten wir unsere Heimat zwangläufig verlassen und fanden vorübergehend Unterkunft im westfälischen Münsterland. Fräulein Völkel begegnete ich erst wieder, als ich längst verheiratet war, im Ruhrgebiet lebte und drei Kinderhatte. In der Kreisstadt Warendorf trafen sich alle zwei Jahre die Schlesier des Kreises Reichenbach, und ich war zum ersten Mal dabei. Ich hatte einen Sohn mit, der zu dieser Zeit etwa 10 Jahre alt war.
Als ich in einem Gasthof nach Bekannten und Schulfreunden Ausschau hielt, wurde ich auf einmal laut mit meinem Vornamen angerufen, und sah Fräulein Völkel mit anderen Leuten unseres Heimatdorfes an einem Tisch sitzen. Das war eine große Freude nach so vielen Jahren. Allerdings konnte ich nicht viel Persönliches mit ihr sprechen, denn sie wurde immer von einem Schwarm Menschen umringt. Ich konnte aber erfahren, dass sie etwa 60 Kilometer von mir entfernt wohnte und in ihrem Beruf tätig war.
Ich verpasste auch, mir die Adresse ihrer Wohnung geben zu lassen und so blieb unser Kontakt wieder für viele Jahre aus.
1987 fuhr ich mit einem Reiseunternehmen zum ersten Mal nach unserer Aussiedlung in meine Heimat. Dort erfuhr ich von zwei deutschsprachigen Frauen, dass Fräulein Völkel jedes Jahr die weite Busreise auf sich nahm und unser Dorf aufsuchte. Urlaub machte sie anschließend in einem Kurort an der tschechischen Grenze. Dort lebte eine deutsche Ordensschwester, mit der sie befreundet war.
1990, als die Reisebedingungen nach Polen und andere Oststaaten lockerer wurden, durften auch polnische Männer und Frauen für drei Monate nach Deutschland zum Arbeiten kommen. Aus unserem Dorf kann die deutschsprachige Polin Wanda, die im Rheinland bei einem Weinbauern Arbeit gefunden hatte. Ich stand schon einige Zeit mir ihr im Briefwechsel und lud sie ein, ein paar Tage bei mir zu Gast zu sein. Mit ihr besuchte ich zum ersten Mal Fräulein Völkel in Coesfeld. Vom Bahnhof nahmen wir uns ein Taxi und wurden schon mit Freuden erwartet. Meine ehemalige Lehrerin stand schon in der Haustür und umarmte und drückte uns, als wären wir ihre Kinder. Sie bewohnte im Hause ihres Neffen zwei Zimmer, Küche und Bad. Das Wohnzimmer war individuell eingerichtet und auch ein Klavier fehlte nicht. Der Tisch im Zimmer war schon liebevoll gedeckt du sie hatte so reichlich für Essen und Trinken gesorgt, als wären wir ausgehungerte Menschen.
Nach dem Essen wurden alte Fotos aus der Heimat angeschaut, ein Glas Wein und ein paar Likörchen wurden dabei getrunken und der Gesprächsstoff hätte für ein paar Wochen ausgereicht.
Sehr ungewöhnlich war für mich, dass uns Fräulein Völkel das „Du“ anbot. Es bereitete mir Schwierigkeiten und ich wollte das Angebot zurückweisen. Sie ließ nicht locker und meinte, wir wären ja auch keine Kinder mehr und demzufolge müsste sie dann auch „Sie“ zu uns sagen. Das wollten wir auf keinen Fall und so nannte ich sie von da an „Brigitte“ und gab mir alle Mühe, mich nicht zu verplappern.



Brigitte Völkel und Wanda
 
Gegen 19.00 Uhr musste ich mit meinem Gast zum Bahnhof und Brigitte begleitete uns bis auf den Bahnsteig. Während der Umarmung zum Abschied merkte ich, dass sie mit der Hand in meine Jackentasche gefahren war und dachte an die Adresse eines ehemaligen Mitschülers, von dem in ihrer Wohnung die Rede war. Als sich der Zug bewegte und wir zwei Fensterplätze belegte, griff ich in meine Jackentasche, um den Zettel zu studieren. Was ich in der Hand hielt, war ein 20 Mark-Schein. Wanda erlebte das Gleiche, aber mir persönlich war die Sache sehr peinlich. Am nächten Tag rief ich Brigitte an, bedankte mich und sagte, dass sie mir nie wieder Geld geben soll. Sie antwortete: „Du hast für ein paar Tage Wanda zu Besuch, also hast du mehr Ausgaben, Fahrgeld hier her hast du für sie sicher auch bezahlt, also kannst du guten Gewissens das Geld nehmen.“ Was blieb mir anderes übrig?
Von da an besuchte ich Brigitte noch mehrmals in ihrer Wohnung und wir zwei allein hatten immer einen unvergesslichen Nachmittag. Ich schrieb ihr auch ab und zu und bat sie im Scherz, keinen Rotstift zur Hand zu nehmen, denn einer Lehrerin sticht doch sofort der kleinste Fehler ins Auge.
An die Heimatzeitschrift: „Die Eule“, die Brigitte abonniert hatte und die nur einmal im Monat erscheint, hatte ich eine Heimatgeschichte von mir eingereicht, die auch in der nächsten Ausgabe veröffentlicht wurde. Brigitte war hell begeistert, als sie meine Kurzgeschichte gelesen hatte und ermunterte mich, weitere Artikel an die Zeitung zu schicken. Das machte mir Mut und ich glaube, dass etwa drei meiner Geschichten veröffentlicht wurden.
Brigitte teilte mir eines Tages telefonisch mit, dass sie sich in ein Altersheim eingemietet hätte. Ich solle sie doch bald besuchen kommen und mir ansehen, wie sie nun lebt und wohnt. Ich besuchte sie bei der nächsten Gelegenheit und musste zugeben, dass ihre Entscheidung richtig und auch notwendig war. Das Alter machte sich stark bemerkbar, sie hatte schon seit mehreren Jahren einen Rundrücken und konnte den Kopf nicht mehr heben und zum Himmel schauen. Auch in ihrem Zimmer konnte sie nur noch mühsam mit dem Stock gehen und wurde zu den Mahlzeiten im Rollstuhl in den Speisesaal gefahren. Geistig war sie allerdings noch sehr auf der Höhe und wir konnten uns noch immer angeregt über alte Zeiten unterhalten. Ich stellte fest, dass Brigitte, wie konnte es anders sein, bei den Pflegern und dem gesamten Personal in dem Heim sehr beliebt war. Nun hatte sie nicht mehr die Möglichkeit, selbst aufzutischen und für das leibliche Wohl ihrer Gäste zu sorgen. Also begaben wir uns in die Caféteria des Heimes uns sie spendierte mir Kaffee und Kuchen. Auch ein Glas Wein wurde mir in ihrem Auftrag serviert. Ich hätte sie beleidigt, wenn ich ihrer Einladung zu essen und zu trinken nicht gefolgt wäre. Wir machten beim Abschied einen Termin für meinen nächsten Besuch aus, den sie aber telefonisch absagte, weil es ihr nicht gut ging.
In diesem Altersheim besuchte ich Brigitte noch zwei Mal, aber es kam die Zeit, wo sie auf meine post nicht mehr antworten konnte und am Telefon war sie ganz schlecht zu verstehen. Unangemeldet wollte ich nicht zu ihr fahren, machte mir aber große Sorgen um sie. Ich wusste, dass sie im Oktober Geburtstag hatte, aber das genaue Datum war mir nicht bekannt. Wochen später erfuhr ich, dass Brigitte noch zu ihrem Geburtstag Gäste gehabt hätte und ihr im Heim alle Ehren zu Teil geworden wären, denn es war ihr 90. Geburtstag gewesen.
Kurze Zeit später hat Brigitte unsere Welt für immer verlassen. Sie hatte ein erfülltes Leben und hat auch anderen Menschen und besonders ihren ehemaligen Schülern und Schülerinnen so viel an Zuwendung und Freundlichkeit gegeben. Sie war eine Lehrerin, die nicht nur ihren Lehrplan durchführte, sondern wirklich Kinder liebte. Sie war ei Mensch, den man nie vergisst.
R. Nicklas, Herne
 
               
Homepage aktuell
 
Infos zu weiteren Orten im ehemaligen Kreis Reichenbach, Eulengebirge:

www.heimatbund-reichenbach.de
www.kreis-reichenbach.de
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Das Dorf
 
Es bestand aus den sechs Gemeinden Nieder-Peilau, Nieder-Mittel-Peilau, Mittel-Peilau, Ober-Mittel-Peilau, Ober-Peilau I und Ober-Peilau II. Neben Ober-Peilau II lag die Kolonie Gnadenfrei der Brüdergemeine.
1934 Eingemeindung; es entstehen die Gemeinden Peilau und Gnadenfrei (Ober-Peilau I und II, sowie Ober-Mittel-Peilau kommen zur Gemeinde Gnadenfrei).
Die Rittergüter
 
Der Schlösselhof

Der Niederhof

Das Gut Mittel-Peilau, bestehend aus dem Roten Hof und dem Weißem Hof
Die Kirchen
 
Die Katholische Kirche, genannt "weiße Kirche"
Sie steht auf einer Anhöhe in Nieder-Mittel-Peilau u. ist eine schöne, schlichte Dorfkirche. Nach der Reformation war sie etwa 100 Jahre evangelisch.

Die Evangelische Kirche, genannt "rote Kirche"
Friedrich der Große wurde am 17. August 1762 nach der Schlacht am Fischerberg von Peilaus Bewohners um Rückgabe ihrer Kirchen oder Erbauung einer neuen gebeten. Er sagte es ihnen zu, aber Preußen fehlten die finanziellen Mittel.
1840 schenkte Friedrich Wilhelm III. dem Ort 14878 Taler für den Bau der Kirche. Eingeweiht wurde die Rote Kirche am 18. Juni 1845.
 
aus: Vergangenheit und Gegenwart von Peilau-Gnadenfrei von Richard Schuck, Kommissions-Verlag Herge und Güntzel (Paul Wiese), Reichbach i. Schl. 1911


"Peilau ist ein sehr großes langgestrecktes Dorf im Kreise Reichenbach an der Eule. Es ist ein sogenanntes Straßendorf. Nur durch die Kolonie Gnadenfrei und in Ober-Peilau I im Zuge der verlängerten Bahnhofsschaussee sieht der Ort wie eine ländliche Stadt aus. Das Dorf beginnt fast am Dirsdorfer Walde und endet dicht vor der Stadt Reichenbach. Der Peilebach begleitet den zirka 12 km langen Ort. Das Wasser gibt demselben höchst malerische Punkte, wie am Gladisteiche. Auch in Mittel- und Nieder-Peilau findet der Wanderer Stellen, welche in ihrer Anmut einen hohen Reiz gewähren..."
 
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